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Eine siebenjährige Samba-Queen sorgt für Wirbel

In Rio de Janeiro findet der berühmte Karneval von Brasilien statt, jährlich werden hier Samba-Queens gekürt. Sie sollen die populären Samba-Schulen des Landes mit ihrem Tanz anführen und sind der Blickfang einer ausgelassenen Feier. In diesem Jahr gibt es jedoch bereits im Vorfeld einige Diskussionen, da ein Mädchen von nur sieben Jahren als eine solche Samba-Queen gekürt wurde. Sogleich meldeten sich Kinderschutzorganisationen, die sich um das Wohl des Kindes sorgen; die Funktion einer Vortänzerin ist es ganz klar, eine aufreizende Rolle zu bekleiden. Dabei steht der Karneval in Brasilien für den Sexappeal seiner schönen Frauen, die viel Haut zeigen und aufreizende Tänze aufführen.

Es ist ein hochbegehrtes 'Amt', welches junge Sambatänzerinnen ausfüllen, wenn sie als Queen einer Gruppe vorstehen. Die knappen Kostüme und noch mehr nackte Haut stehen stellvertretend für einen weltbekannten Karneval in Brasilien und erwachsene Frauen setzen ihre Reize hier auch gekonnt ein. Doch ist ein Kind von sieben Jahren nicht zu jung, um auf diese Weise spärlich bekleidet vor vielen Zuschauern zu posieren? Die Eltern des Kindes verstehen die Aufregung nicht, für sie ist die Auszeichnung eine Ehre. Der Vater der kleinen Júlia betont in den Karnevalsnews, seine Tochter nicht in erotischer Kleidung in die Öffentlichkeit treten zu lassen.

Das Mädchen werde in einem Fantasiekostüm tanzen, welches nichts mit den aufreizenden Kleidern der großen Damen gemein hätte. Der Vorwurf, die Präsentation sei nicht kindgerecht, prallt an ihm ab; Wer einen erotischen Bezug herstelle, sei krank, so die Eltern. Es ist noch nicht sicher, ob der diesjährige Karneval in Brasilien mit oder ohne Júlia stattfinden wird.

Quelle: augsburger-allgemeine.de
Bild: prayitno (Flickr)

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