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Für Karnevalsjecken und Sammlerfreunde: Das Kölner Museum für Karnevalsorden

Wer eine Vorliebe für Karnevalsanhänger und –orden hat, der ist im Kölner Museum für Karnevalsorden bestens aufgehoben. In den Ausstellungsvitrinen des Museums am Willi-Ostermann-Platz mitten im Kölner Zentrum befinden sich wahre Ordens-Schätze in den Auslagen.

Mitten im Ladenlokal steht ebenso eine lebensgroße Nachbildung des Kölner Dreigestirns: Die oberste Repräsentanz des Kölner Karnevals bestehend aus Prinz, Bauer und Jungfrau stehen dem Museumsbesucher hier in ihren Originalkostümen gegenüber.

Hans-Jürgen Knopek, langjähriges Mitglied von drei Karnevalsvereinen und dadurch eingefleischter Insider der Szene, ist zu Recht stolz auf seine große Ordenssammlung. Seit 1991 betreibt er nun schon - neben einer stattlichen Münzsammlung - die Karnevalsorden-Kollektion und hat mittlerweile an die 10000 Prachtstücke zusammengetragen.

Fast alle seit 1945 vom Festkomitee verliehenen Karnevalsorden sind in den gediegenen Ausstellungsräumen über Jahre hinweg zusammengesammelt worden, und darunter finden Kenner auch einige Raritäten aus den Jahren davor. So findet sich selbst der erste goldene Karnevalsorden aus dem Jahre 1838, den das "Festordnende Komitee" verliehen hat, wieder.

Beim genauen Betrachten der phantasievoll gestalteten Orden kann man Vieles der deutschen Zeitgeschichte vergangener Jahre und aus der Kölner Lokalhistorie wiedererkennen. Die Orden wurden früher nur in kleiner Menge angefertigt und bestanden tatsächlich aus edlen Materialien wie Gold und Silber. Die heutigen Orden werden dagegen in Tausender-Auflage dupliziert und generell nur gegen eine angemessene Geldspende an die Sponsoren verliehen.

Manche der ausgestellten Orden kann man sogar auch als Aschenbecher, Parfumflaschenhalter, Briefbeschwerer oder Taschenspiegel nutzen. Von vielen dieser wahren Kunststücke besitzt Hans-Jürgen Knopek Doppelanfertigungen, die gekauft werden können. Natürlich ist im Museum selbst für wahre Sammlerfreunde auch der Ankauf und Tausch möglich.

Quelle: cologneweb.com, karnevalsorden.de
Bild: Kölner Museum für Karnevalsorden

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