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Karnevalsjecken erobern die Welt - aber nicht im Büro

Obwohl man selber vielleicht ein absolut überzeugter Karnevalsjeck ist, sollte man vermeiden, von seinem Umfeld die gleiche Begeisterung zu erwarten, denn es gibt auch Karnevalsmuffel auf dieser Welt. Besonders im Büro heißt es: Hobby und Beruf trennen! Nicht jeder möchte Karneval feiern und wild Bützchen bekommen.

Experten warnen und raten dazu, sich zurückzuhalten und vorsichtig nachzufragen, wie die Karnevalsstimmung unter den Kollegen aussieht.Besonders bei weiblichen Kollegen sollte man aufpassen, die könnten die überschäumende Karnevalsfreunde schnell als billigen Baggerversuch interpretieren.

In den großen Karnevalshochburgen kann sich zwar kaum jemand dem Karneval entziehen, doch trotzdem sollte man auch hier die persönlichen Grenzen eines jeden Kollegen akzeptieren. Noch sensibler sollten 'Exil-Karnevalisten' sein, denn sie sind meist in der Minderheit. Hier heißt es dann: Augen auf bei der Jeckensuche – fast in jeder Stadt und in jedem Land der Welt gibt es mittlerweile einen Karnevalsverein nach deutschem Vorbild.

Überhaupt keine Sorgen muss man sich hingegen machen, wenn ganz offiziell eine Karnevalsparty im Büro angekündigt wurde. Die Kollegen, die dort dann anwesend sind, haben sich aktiv für den Karnevalssspaß entschieden und können sich nicht beschweren, wenn ihre Krawatte einen Kopf kürzer gemacht wird. Doch vorsichtig beim Alkoholgenuss: Auch wenn die Stimmung noch so ausgelassen ist, der Chef ist trotzdem anwesend und wird es sicherlich befremdlich finden, wenn ein Mitarbeiter betrunken in der Ecke sitzt. Es sollte vorab geklärt werden, ob es überhaupt Alkohol auf der Party geben soll. So kann der Chef klare Ansagen machen.

Quelle: lvz-online.de
Bild: Namics (Flickr)

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