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Karnevalsherzen stehlen: De Räuber

Köln ist die karnevalistische Musikhochburg schlechthin: So verwundert es nicht, dass auch die Musikgruppe de Räuber der Stadt am Rhein entspringt. Die Kölner Mundartband hat sich mit ihren vielseitigen Liedern schon nach wenigen Jahren in den Top-Ten der Kölner Karnevalsbands etabliert.

Gegründet wurden de Räuber im Jahre 1991 von zunächst zwei Bandmitgliedern - Karl-Heinz Brand und Kurt Feller. Im Laufe der Jahre wuchs die Gruppe dann auf die stattliche Zahl von 5 Bandmitgliedern an, mit Norbert Campmann, Wolfgang Bachem und Matthias Kalenberg. Den 2007 verstorbenen Gitarristen Norbert Campmann ersetzte der erfahrene Gino Trovatello.

Vor allem zu Karneval wird jedes Jahr zu den Liedern der Räuber kräftig geschunkelt und getanzt: "Denn wenn et Trömmelche jeit", "Schau mir in die Augen" und "Op dem Maat" sind nur einige von vielen weiteren beliebten Karnevalssongs, und beim Mitschmettern wird so mancher Karnevalsjeck seiner Stimme regelrecht "beraubt".

Die Karnevalshits "Sulang die Botz noch hält" und "Was wär'n die Männer ohne Weiber?" bringt die ganze Narrenwelt zum ausgelassenen Grölen. Die Kölner Band kann sich wirklich sehen lassen: Sie erhielt insgesamt dreimal den Närrischen Oskar vom Kölner Express und wurde vom ZDF mit dem "Kölschen Hätz" für ihre Verdienste im Karneval ausgezeichnet.

Von Anfang an tourte die Band mit ihren eigens komponierten Liedern in kölscher Sprache durch Deutschland und gab Konzerte in ganz Europa, Afrika und sogar den USA. Mit über zweihundert Auftritten und weiteren 60 bis 70 Terminen im Jahr zeigen de Räuber auch außerhalb der "Fünften Jahreszeit" ihr ausgeprägtes musikalisches Engagement. Eben "Escht kölsch", die Jungs!

Quelle: de-raeuber.de, rp-online.de
Bild: easyyy (Flickr)

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