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Maskenball zu Karneval: Selbstgebastelte Faschingsmasken

Zu Karneval stellt sich immer wieder die gleiche Frage, ob man eher zu Schminke oder zu einer lustigen Maske greifen soll. Meistens wird sich dann auf den letzten Drücker noch schnell ein kleines Schnurrbärtchen angeklebt, rote Bäckchen geschminkt und ein bisschen Glitter aufgeklebt: Wer jedoch etwas ganz Besonderes für die fünften Jahreszeit haben will, der kann sich schnell und einfach eine richtige Karnevalsmaske selbst basteln und hat dabei noch eine Menge Spaß!

Ein Karnevalsklassiker aus Venedig ist Pestdoktormaske. Tatsächlich trugen die Ärzte früher solche Masken vor dem Gesicht, wenn sie Pestkranke behandelten. Zu zweit, mit Gips und ein bisschen Geduld kann man diese Maske leicht selbst basteln und sie danach mit unterschiedlichen Materialien karnevalistisch verzieren und bemalen.

Man benötigt für die Anfertigung: ein Lineal, einen Haarreifen, eine Schere, eine Schüssel, ein Liter Wasser, ein Blatt Karton, einen Pinsel, einen Bleistift, zwei Gipsbinden, eine Packung Vaseline, einen Becher Farbe, eine alte Zeitung, ein Gummiband und eine Rolle Küchenkrepp.

Das Maskenmodell legt sich zunächst den Haarreifen an, damit keine Kopfhaare in die Gipsbinden geraten. Dann wird das Gesicht mit Vaseline eingerieben, und für die Augenbrauen werden zwei große Stücke aus Küchenkrepp ausgeschnitten, ebenfalls mit Vaseline bestrichen und auf die Augenbrauen gelegt. Die Vaseline sorgt dafür, dass sich am Ende die Gipsmaske leichter entfernen lässt.

Aus dem Karton wird eine lange spitze Nase ausgeschnitten, und die Gipsbinde wird in kleine Streifen geschnitten. Nun legt sich das Modell auf den Boden, und der Helfer legt ihm die Gipsstreifen in zwei bis drei Lagen auf das Gesicht und streicht sie glatt, nachdem er sie kurz ins Wasser getaucht hat. Die Nase wird dann ebenfalls mit den ins Wasser getauchten Gipsstreifen befestigt und bis zur Spitze eingedeckt. Da der Gips schnell trocknet, kann die Maske schon nach kurzer Zeit vom Gesicht entfernt werden.

Nach nur 10 Minuten Trockenzeit auf der Heizung kann sie dann schon weiterverarbeitet werden und nach Lust und Karnevalslaune bemalt, beklebt oder einfach in ihrer schlichten, weißen Form belassen werden! Bevor man dann noch das Gummiband von links nach rechts hinten einfädelt, damit sie getragen werden kann, sollte die Maske noch mit der Schere zurechtgestutzt werden und eventuell mit Schleifpapier abgeschmirgelt werden- und ab geht’s in den Karnevalsrummel!

Quelle: geo.de, hausgemacht.tv
Bild: Trellina

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