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Karneval und Autofahren: Keine gute Kombination!

Die fünfte Jahreszeit steht für Spaß, Partys und Vergnügen. Doch leider wird dieses Bild von weiteren Statistiken begleitet, die besagen, dass – trotz alljährlicher Aufklärung und Warnung der Polizei und anderer Verkehrverbände – viele Narren und Jecken unter Alkoholeinfluss Auto fahren und in der Karnevalszeit somit sehr viele Karnevalisten ihren Führerschein verlieren.

Viele dieser Karnevalisten denken, dass sie bis zu einem Blutalkoholwert von 0,5 Promille keine Strafe zu erwarten haben. Dies ist grundsätzlich richtig, aber nur dann der Fall, wenn keine Fahrfehler vorliegen. Falls man andere Verkehrsteilnehmer behindert oder einen Unfall baut, ist der Führerschein bereits bei einem Wert von 0,3 Promille weg. Zusätzlich drohen hohe Geldstrafen, Punkte in Flensburg und im schlimmsten Fall der totale Verlust des Führerscheins.

Wie Experten wissen, scheinen in der Karnevalszeit alle Regeln, die man sonst kennt und beachtet, aufzuweichen und der Autoschlüssel landet trotz Trunkenheit schnell im Zündloch. Alkohol scheint einfach zum Karneval dazu zu gehören, dies kann man wohl nicht ändern, jedoch lautet die goldene Regel: Wer trinkt, der sollte sich abholen lassen oder auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Außerdem ist zu beachten: Auch am nächsten Morgen hat man oftmals einen Restalkoholgehalt im Blut!

Eine weitere Gefahr für närrische Autofahrer sind zu ausgefallene Kostüme, die gegebenenfalls die Sicht oder das Reaktionsvermögen einschränken. Eine normale Pappnase ist unproblematisch, schwierig wird es bei den ganzen Kopf überdeckenden Masken – hier kann die Polizei ein Bußgeld in Höhe von 10 Euro fordern!

Quelle: ka-news.de
Bild: benchfrooser (Flickr)

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