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Närrische Zeitreise ins 18. Jahrhundert: Rokoko-Kostüme sehr beliebt

Karneval steht vor der Tür und viele Karnevalsjecken stehen wieder vor der Frage, als was sie sich verkleiden sollen. Ein Trend in diesem Jahr ist die Reise in die Vergangenheit – besonders pompöse Verkleidungen im Rokoko- und Barockstil stehen laut Experten ganz hoch im Kurs.

Die klassische Variante dieser Kostümierung sieht es vor, dass man sich eine auffällige nach oben getürmte Perücke besorgt. Diese ist auch als Renaissance-Perücke bekannt und gehörte damals zum alltäglichen Leben. Darüber hinaus sollte man das Gesicht mit sehr viel hellem Puder bestäuben und die Frauen sollten einen kräftigen roten Lippenstift tragen. Bei der Kleidung wird es dann wieder pompös: Für Männer gehören Gehröcke, Kniebundhosen, Rüschenhemden und feine schwarze Lederschuhe zum Rokoko-Repertoire, Frauen hingegen sollten auf edle Kleider oder Röcke setzen, die mit einem Reif gestützt werden.

Doch die Barockzeit war auch die Zeit der Vampire und der schaurigen Geschichten, die man sich in den Schlössern und Burgen im 18. Jahrhundert hinter vorgehaltener Hand erzählt hat. So kann man sein Kostüm auch mit einem leichten Dracula-Look kombinieren, Blutspritzer an die Mundwinkel malen und falsche Vampirzähne aufsetzen – der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt!

Eine klassische Rokoko-Party kann auch schnell zum Maskenball werden, denn auch dafür steht diese vergangene Zeit. Augenmasken gehörten damals dazu, man sollte und durfte sich der Etiketten wegen nicht sofort zu erkennen geben und es gehörte zum guten Ton, ein wenig zu kokettieren. Masken im Barockstil und alle weiteren Bestandteile der Kostüme kann man leicht im Internet bestellen.

Quelle: heimwerker.de
Bild: tetradtx (Flickr)

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